Winter 2013/14: die Expansion beginnt….

Die Verbindung Lech-Warth -lang erwartet, und jetzt?

Irgendwann würde es so weit sein – das wussten die Stammgäste seit Jahren! Auch wenn die ganz Zünftigen die Querung über Juppenspitze und Auenfelder nicht scheuten: Die Lift-Verbindung Lech-Warth war in der Tat längst überfällig, als endlich zu Beginn der Saison 2013/14 der Auenfeldjet seinen Betrieb aufnahm – für den technischen Laien äußerlich eigentlich nicht mehr als eine Verlängerung der Weibermahd-Bahn! Ein „Zubringer“ also ohne eigenen skifahrerische Bedeutung?  Die landschaftliche Schönheit. die es bereits während der Überfahrt zu genießen gibt, macht jedoch für viele jede Diskussion über Nutzen, Sinn und Zweck überflüssig….

Und doch hatte die Diskussion an die 40 Jahre gedauert, ob man denn wirklich …oder doch besser nicht, und wenn, dann wie…..?!

Da waren die Verhältnisse rings um die winterliche Straßenverbindung zwischen Lech und Warth doch deutlich einfacher: „So lange ich im Amt bin, wird`s die dauerhafte Winteröffnung nicht geben – basta“ so der Lecher Bürgermeister Ludwig Muxel im Herbst 2016 mit erfrischender Klarheit auf meine diesbezügliche Frage! Ein Standpunkt jenseits aller Überlegungen zu regionaler Verkehrsplanung, Lawinenschutz und derlei technischen Einzelheiten…..Verständlich, wenn man sich Lech und Zürs als Durchgangsstationen für endlose Autoschlangen ausmalt. Gott sei Dank! „Noch Fragen?Nein.“ Ein paar altgediente Gäste -so wie  ich- werden sich erinnern, dass es in der Vergangenheit ganz selten einmal angesichts akuten Schneemangels die Möglichkeit gab, um die Weihnachtszeit auf vier Rädern nach Warth und zurück zu gelangen – wann ich dies einmal erlebt habe?….es muss so zwischen 1975 und 1980 um die Weihnachtszeit gewesen sein!

Fragen zum Auenfeldjet stellen sich aber möglicherweise jetzt (aktuell: März 2017), wo die ersten Erfahrungen vorliegen! Wer profitiert eigentlich davon? Ist die Akzeptanz so wie erwartet?

Ohne Zweifel ist der „gefühlte“ Aktionsradius auch für den durchschnittlichen Lecher Skifahrer bis nach Schröcken gewachsen – die „Einbahnstraße“, die früher einmal nach einer ausgedehnten langen Geländetour von der Mohnenfluh ins tiefer gelegene Schröcken die Heimkehr nach Lech zum Problem werden ließ – das ist Vergangenheit. Und dass rings um die „Steffisalpe“ und den Saloberkopf reizvolle Hänge zu befahren sind, wussten in der Tat viele nicht – Grund genug, den Trip Richtung Warth von der Weibermahd aus in Angriff zu nehmen. Und umgekehrt erschließt sich nun vom Hochtannbergpass aus die Skiwelt von Lech, Zürs und St.Anton……aber was dominiert? Wer sind die „Gewinner“? Hat sich der Aufwand -ausser für Doppelmayr- gelohnt ? Die Meinungen sind da noch immer durchaus unterschiedlich – da helfen nur Zahlen! Als ehemaliger Statistik-Prof der Hamburger Uni  werde ich euch bei nächster Gelegenheit eine paar „hard facts“ liefern -die entsprechenden Quellen sind schon angezapft.

Bis dahin Ski heil!  Ekkehard „Ekki“ Bechler

2 Gedanken zu „Winter 2013/14: die Expansion beginnt….

  • 21. März 2017 um 16:43
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    Ein Mammutprojekt. Ob es gut für die Region ist? Schwer zu sagen. Aber interessant dargestellt, vielen Dank!

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    • 22. März 2017 um 18:58
      Permalink

      Mal sehen, was ich am kommenden Wochenende höre, wenn ich vor Ort bin…..

      EB

      Antwort

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