Lech feiert….

Lieber Albergfreunde und –innen, liebe Stammgäste!

Eigentlich sind meine Berichte ja immer ein wenig von der Vergangenheit angeregt, aber diesmal lässt sich Aktuelles mit dem Blick in die Vergangenheit verbinden!
Ich erlebe zur Zeit in Lech das Treffen der Ehrennadel-Träger und der Ort ist in Feierstimmung.

Gestern Abend eine große Feier zum 90. Geburtstag der Skischule in der Sport/Tennishalle hinterm Schlosskopf-Lift (dass es eigentlich der 92. ist , fiel wahrscheinlich nur wenigen auf!) mit einem vorzüglichen Buffet und den entsprechenden Getränken –dazu eine musikalische Untermalung der „BigBandHard“, der auch ein erklärter Jazz-Liebhaber wie ich sehr gerne zuhören mochte.


Im Übrigen jeden Tag eine Reihe sportlicher und gesellig-kultureller Veranstaltungen, von denen mich gestern Nachmittag unerwartet die Foto-Ausstellung eines Vorarlberger Fotografen (www.alexkaiser.at) in der Raiffeisenbank überraschte. Genau genommen: ein faszinierendes (sehr!) großformatiges Bild einer Berglandschaft hatte mich sofort in seinen Bann gezogen.

Die Ehefrau des Künstlers hat mir hinterher im Gespräch gestanden, dass sie das schon bei meinem Betreten des Ausstellungsraums und sofort nach der Begrüßung durch meinen tour guide Julia Matthis bemerkt hatte. In der Tat war mein erster Weg hin zu diesem Bild gerichtet.So etwas passiert mir nicht oft…

Sie schien überhaupt sehr genau zu beobachten, denn sie fragte mich bald nach Beginn unseres Gesprächs, ob ich denn eine besondere Beziehung zu Uhren hätte! Sie hatte nämlich entdeckt, dass ich sowohl am linken als auch am rechten Handgelenk eine Uhr trug! Na ja, für die Gattin eines professionellen und künstlerisch ambitionierten Fotografen ist eine ausgeprägt Beobachtungsgabe sicher naheliegend…..und wer meine Biografie kennt, weiss, was es damit auf sich hat!

Am Abend dann während der Jubiläumsfeier der Skischule unter anderem ein interessantes Gespräch mit dem „Dompteur“ des Lecher Skizirkus Michael „Michi“ Manhart über die Inhalte und Bedeutung das Vorarlberger Pisten-Gütesiegels. Ich dachte immer, ich wüsste nach all den Jahren einigermaßen gut Bescheid über Skipisten und dergleichen gerade in der Arlberg-Region. Und Hand aufs Herz: Die meisten von uns sehen in den Tafeln, die auf das „Vorarlberger Pisten-Gütesiegel“ hinweisen, nicht mehr als eine nette sachbezogene PR-Maßnahme. Nach dem, was ich jetzt dazu gelernt habe, sehe ich das ein wenig anders.

Daher werde ich in einem eigenständigen Beitrag zu diesem Thema demnächst in diesem Blog einiges berichten- mit ungeahnten inhaltlichen und organisatorischen Elementen bis hin zu den juristischen Implikationen, von denen kaum ein Gast etwas ahnt.

Und wer bisher geglaubt hat, dass die reizvollen Pisten des Arlbergs das Ergebnis einer glücklichen Fügung der Natur seien , der wird wohl irgendwann umdenken müssen. Mir wurde jedenfalls an diesem Abend der „beste Pistenbauer“ der Vorarlberger Ski-Infrastruktur vorgestellt – ein Unternehmer mit aufwändiger technische Ausrüstung und offenbar umfangreichem know how.Dass das Resultat seiner Aktivitäten  trotzdem so aussieht, als sei es naturgegeben, ist Teil und Ergebnis dieser Fähigkeiten und auch sicher Resultat der Einflüsse von Sklifte Lech. Dort wirkt -auch wenn`s viele nicht wahrhaben wollen- u.a. ein engagierter Naturschützer. Jedenfalls hatte mir bisher keine in der gesamten Region Zürs-Lech den viel zitierten  Raubbau an der Natur zeigen können.

Und heute der Gala-Abend der Ehrennadel-Träger, für den ein riesiges Fest-Zelt errichtet worden ist und für den die Gesamtheit der Lecher Hotellerie die Ausrichtung übernommen hat. Ich freue mich drauf!

So wird es weitergehen bis zum Wochenende , an dem das Vorarlberger Musikfest – verbunden mit einer Ehrung der Lecher freestyle-Weltmeisterin Lorraine Huber– den krönenden Abschluss einer ereignisreichen Woche bilden wird.

Ich werde darüber nach meiner -leider viel zu frühen – Abreise am Freitag noch einmal berichten. Wahrscheinlich werde ich den jetzigen Bericht entsprechend ergänzen und erweitern und darauf nur zusätzlich durch eine kurze Blog-Information hinweisen, um die Zahl der inhaltlichen zusammen gehörenden Beiträge überschaubar zu halten.
In diesem Sinne: it’s not goodbye, it’s only later

Euer Ekkehard „Ekki“ Bechler

 

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