Liftgeschichten(1)

Liebe Arlberg-Freunde

die Lift-Szene am Arlberg ist eine Erfolgsgeschichte!

Wenn man sieht, was die Zürser und Stubener Liftgesellschaften um die Jahreswende 2016/2017 auf die Beine gestellt haben, kommt man aus dem Staunen nicht heraus – auch wenn die Veränderungen sich noch ein wenig „einschleifen“ müssen, was Nutzung und Auslastung des Flexen- und Trittkopf-Region angeht.   Da passt es, dass in Stuben/Arlberg in diesem Tagen das 60-jährige Jubiläum der Albona-Bahn gefeiert wird- wahrscheinlich werd ich mir das ansehen!

Da kann man sich kaum vorstellen, dass andernorts um den Fortbestand von traditionellen Lifte gekämpft wird! Ein besonders beeindruckendes und sympathisches Beispiel ist mir mehr oder weniger zufällig über den Weg gelaufen. „Rettet den Einser“ nennt sich eine Aktionsgemeinschaft, die auf politischer und wirtschaftlicher Ebene um den Erhalt eines historischen Sesselliftes kämpft und dabei den kultur- und technikgeschichtlichen Wert einer „antiquierten“ Ein-Sessel-Bahn beschreibt .

Da ist vielleicht nicht verkehrt, wenn man gerade vor dem Hintergrund dieser beeindruckenden „gigantischen“ Gegenwart am Arlberg einmal betrachtet, welche regionalpolitische (aber auch emotionale) Bedeutung die „mechanischen Aufstiegshilfen“ für die Menschen einer Region seit je her erlangt haben: Ein überregional weniger bekanntes Skigebiet am Präbichl entpuppt sich dank der Initiative „Rettet den Einser“ auf ein Mal nicht nur als landschaftlich reizvoll und kulturell interessant, sondern auch als ungeahnter skiläuferischer Leckerbissen – vor allem die Polsterrinne gilt als anspruchsvoller Tummelplatz für free rider.  Bei Gelegenheit vielleicht mehr darüber- ich werd mir das erst mal ein wenig genauer ansehen! Merke: Auch andernorts fällt Schnee und gibt es reizvolles Gelände….

Euer Ekkehard „Ekki“ Bechler

2 Gedanken zu „Liftgeschichten(1)

  • 11. April 2017 um 13:22
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    Eine interessante Anekdote mit dem Präbichl. Es ist schon gut, dass sich Skigebiete immer weiterentwickeln. Aber um welchen Preis, frage ich. Die immer größere Arlbergregion mit Warth, Stuben, der Skischaukel verliert doch etwas an Charme. Was nur wird aus den gerüchten um eine Anbindung bis Ischgl?

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    • 11. April 2017 um 13:48
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      Na ja, so ganz ohne Kritik steht die Skischaukel nicht da! Dem Vernehmen nach kommen manche Gäste aus St.Anton nur mit dem Ziel, per Gondel von Rauz erst nach oben und dann vom Flexen per Gondel nach Zürs zu fahren, weil ihnen die ungewohnte Drängelei auf der Trittkopf-Abfahrt nicht gefällt….In Zürs genießen sie dann den (wegen der Höhenlage) besseren Schnee und fahren Abend wieder per Gondel nach Hause….

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